Sprachretters Meinungen sind der SZ wichtig!

29. 05. 2021

 

Im sachsenweiten Leserforum veröffentlichte die Zeitung zum Gender-Unfug gleich zwei Zuschriften von unseren Mitgliedern Diethold Tietz und Albrecht Balzer. Insgesamt waren es drei zu diesem Thema, hier die Texte:

Sächsische Zeitung, 29. Mai 2021

Zu „Gehören Gendersternchen zur deutschen Sprache?“, 27. Mai:

Einen Kompromiss zwischen den zerstrittenen Lagern finden

Dem Vorsitzenden der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. gebührt ein großes Dankeschön für seinen ebenso ausgewogenen wie sachkundigen Standpunkt. Es ist dringend notwendig, einen Kompromiss zwischen den beiden zerstrittenen Lagern zu finden.

Diethold Tietz, Bautzen

 

Auch der letzte Duden von 2020 akzeptiert sie nicht

Als alter Sprachenlehrer und sehr Sprachinteressierter begrüße ich ausdrücklich die Aussagen. Es wird eindeutig festgestellt, dass z. B. die Gendersternchen nicht rechtschreibkonform sind, und auch der letzte Duden von 2020 akzeptiert sie nicht. Deshalb ist es unbegreiflich, dass dennoch einige Institutionen und Behörden diese und andere quasi illegale Genderismen nicht nur erlauben, sondern von ihren Mitarbeitern sogar fordern!

Albrecht Balzer, Zittau

 

Wer nutzt heute noch das breite Angebot unseres Wortschatzes?

Gehören Gendersternchen zur deutschen Sprache? Eindeutig nein! Gendern verunstaltet unser Sprachbewusstsein, das Gefühl für die Schönheit der Sprache geht verloren. Leider nimmt die Sprachkultur in Deutschland immer mehr ab. Das Gendern ist nur eine, aber bezeichnende Unsitte von vielen modern erscheinen sollenden Auswüchsen im Sprachgebrauch. Wer nutzt heute noch das breite Angebot unseres Wortschatzes?

Siglinda Funke, Dresden