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Wagenknecht attackiert die Lifestyle-Linke

18. 04. 2021

Von Claudia von Salzen

in Sächsische Zeitung, 15.04.2021

In ihrem Buch „Die Selbstgerechten – Mein Gegenprogramm für Gemeinsinn und Zusammenhalt“ (Campus-Verlag) zeichnet Wagenknecht das Bild eines Landes, das „tief gespalten“ sei. Für den Niedergang der Debattenkultur macht sie vor allem den „Linksliberalismus“ verantwortlich, der aus Sicht Wagenknechts aber nicht liberal ist und schon gar nicht links.

„Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden und aus der sie den Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein“, schreibt Wagenknecht. Es gehe dem Linksliberalismus nicht um die rechtliche Gleichstellung von Minderheiten, sondern um die „Forderung nach Privilegierung von Minderheiten“, um die „Heiligsprechung von Ungleichheit“.

 

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