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Der Verteidiger des "Mohrenkopfs"

20. 10. 2020

Die SZ vom 20.10.2020 platziert auf Seite 4(!) einen Artikel von Wolfgang Schmidt, Kiel.

Ein Gastronom mit nigerianischer Herkunft nennt sein Lokal seit 2007 "Zum Mohrenkopf". Vorhaltungen, dass dies rassistisch sei, begegnet er u. a. mit folgenden Antworten:

„Ich bin als Mohr zur Welt gekommen, bin ein schwarzer Mann und stolz darauf“.

„Der Begriff hat keinen rassistischen Hintergrund, Mohren galten vor Jahrhunderten als besonders gute Köche und Mediziner, waren in vielem weiter als die Europäer – das ist ein Positiv-Name, warum sollte ich ihn entfernen?“

Auf die Forderung von Gästen, er solle seinen faschistischen Chef holen, entgegnet er: " „Was ihr macht, ist rassistisch, denn ihr habt mir nicht geglaubt, dass ich der Chef bin, weil ich schwarz bin.“

 

Kann man noch treffender den Wörter-Stürmern den Wind aus den Segeln nehmen?

 

Den ganzen Artikel lesen Sie bitte hier

 

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