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„Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn!“

31. 08. 2020

 

Unter diesem Motto gestalteten Vorstandsmitglied Reinhard Pappai und seine Frau Gabriele einen Klubabend mit Liedern und Sketchen von Hugo Wiener.

Pappais

Unsere beiden Vortragenden überraschten uns. - Wer war doch dieser Hugo Wiener eigentlich? Viele kennen ihn, aber nicht namentlich, sondern nur vom Schlager her: „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.

Ganz kurz: Er war ein österreichischer Komponist, Librettist, Chanson-, Kabarett-, Drehbuch- und Bühnenautor und gleichzeitig Pianist. Er wurde 1904 in Wien geboren und verstarb auch 1993 in seiner Geburtsstadt.

Zu Zeiten des Nationalsozialismus war er bereits bekannt, ging aber mit seiner Partnerin Cissy Kraner 1938 in die Emigration, gerade noch rechtzeitig, denn er war Jude. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrten beide wieder nach Wien zurück. –

Die humorvollen, witzigen Texte gingen leicht in Satire über, sie hatten aufklärendes Potential und bewegten sich in der Lebensweise des Volkes. Sie sind eine wunderbare Dokumentation gesellschaftlicher Zusammenhänge. Politische Strömungen sind ablesbar und haben in heutiger Zeit die Bedeutung nicht verloren.

Cissy

Beide Pappais imitierten Hugo Wiener und Cissy Kraner so, als stünden beide Künstler vor uns. Es waren aber Reinhard Pappai, er verwandelte sich als Cissy im tollen Kostüm, und Gabriele Pappai, sie spielte Keyboard (Piano) wie einst Hugo Wiener. Da wurde Schwung und Eleganz durch die Vortragenden erlebbar. Lange Zeit hatten sie sich mit Hugo Wiener beschäftigt.

Die Zuhörer spendeten ihnen Beifall, es wurde von Herzen geklatscht und gelacht. In diesen Pandemie-Zeiten war das eine humorvolle, sehr gekonnte Darbietung. Besonders das Stück:„… aber der Novak lässt mich nicht verkommen!“ hatte es den Leuten angetan. Das Lachen und Klatschen der Zuhörer zeigte, es war ein guter Ausflug in den Humor, der uns durch diese Zeit ein wenig abhanden gekommen ist. Dank dem Ehepaar Pappai, sie gaben allen viel Freude mit auf den Heimweg.

Na, neugierig geworden? Der Humor unserer Väter war gut. Schauen Sie ins Internet und auch ab und zu mal auf die Internetseite unseres Klubs. Sie erfahren Neues, was Sie bestimmt noch nicht wussten.

Reingard Böhmer, SRK-Vorstandsmitglied

 

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