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Gedanken in der Natur zur Sprachkultur

16. 07. 2020

Ungerechte Natur?
Vor wenigen Tagen ging ich spätabends durch einen Park nach Hause. Links und rechts des Weges sah ich viele Leuchtkäfer zwischen den Sträuchern. Ein wunderbarer Anblick:  Sie suchen die am Boden lebenden Weibchen. Die leuchten zwar auch, aber sie können nicht fliegen. Was für eine Ungerechtigkeit der Natur!  Müsste der Mensch hier nicht einmal nachhelfen?

Ich las von einer rot-rot-grünen Regierung in Deutschland, die offenbar so wenig Wichtiges zu tun hat, dass sie eine Initiative ergriffen hat, um etliche Verkehrsschilder zu gendern.  So soll u.a.  das Verkehrsschild, das vor Wildwechsel warnt und einen Hirsch mit Geweih zeigt, geändert werden und bald eine Hirschkuh ohne Geweih zeigen.  Ob man damit aber den überfahrenen weiblichen und männlichen Füchsen, Mardern und Rehen gerecht wird, weiß ich nicht. Eine überfahrene Hirschkuh oder einen Hirsch habe ich noch nicht gesehen. Wenn diese Regierung so viel Zeit hat, könnte sie doch auch mal mit Biologen und anderen Naturkundlern Kontakt aufnehmen, damit die den flugunfähigen Leuchtkäferweibchen endlich zum Fliegen verhelfen. Das wäre doch gerecht. 
Reinhard Pappai
 

 

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