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Adventszauber

18. 12. 2018

Eigentlich herrscht hierzulande derzeit nur ein Bogen, nämlich der Schwibbogen. Doch keck wie wir sind, spannten einige von uns am 18. Dezember einen völlig anderen Bogen auf, einen sprachlichen nämlich. Der reichte von gefühlvollen Natur-Streicheleinheiten mit Blick aus dem Fenster, über nahezu philosophische Konfirmations-Gedanken, wahr gewordene Visionen vom Bau und Abriss der Mauer bis hin zum weiten und verschlungenen Gerüchteweg von Hinterhermsdorf bis Leningrad.


Auch der Humor kam nicht zu kurz: So können wir uns womöglich in unferner Zukunft über den Internationalen Tag des Hundes freuen! Auch eine nahezu theaterreifes Examen zum Thema Dichterfürst Goethe fand viel Applaus -und hatte weiland für den Autor erhebliche politische Konsequenzen. Überhaupt bekamen die beiden jüngsten deutschen Diktaturen - die des Proletariats und die des Geldes - in den meisten der Beiträge völlig berechtigt ihr Fett ab.


Fast zum Schluss gab es noch eine köstlich deutsch/russisch parlierte Berichterstattung zur jüngsten Fußball-WM und eine mehrstufige „wieherliche“ Einladung zum Betriebsvergnügen, das letztendlich genderischen, veganen, asexuellen, nichtraucherischen und sonstigen Geboten genügen musste.


Und ganz zum Schluss zauberte ein Gast noch eine Mundharmonika hervor und lockte ein, zwei Weihnachtsgesänge aus uns heraus – so schloss sich der Schwibbogenkreis…

Diethold Tietz

 

Foto: Die Autoren (von r.) Ch. Beyer, R. Pappai, R. Rohark, A. Balzer, B. Balzer, D. Tietz Es fehlen: R. Aleithe und K. Pagel Foto: Thomas Hübscher

Karte 1

Unser Diamant

Karte 4

konkrete Ansage

Karte 7

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