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Gästebuch

 
8: E-Mail
31.10.2020, 19:08 Uhr
 
Danke, lieber Herr Schleppers, es ist wichtig, dass es noch Menschen gibt, denen unsere Muttersprache am Herzen liegt. Immerhin ist die Sprache das wichtigste Kulturgut jeder Nation. Leider werden wir immer weniger, denen das bewusst ist. Ein aktuelles Beispiel ist der heutige Halloween-Zirkus, der den Reformationstag verdrängt und so auch Martin Luther, einen der wichtigsten Vorreiter unserer Nationalsprache.
 

Bearbeitet am 29. 11. 2020

7: E-Mail
30.10.2020, 09:44 Uhr
 
Den Kommentaren von den Herren Winkler und Tietz gibt es nichts hinzuzufügen. Wir verkaufen, verramschen unsere Sprache ohne Not. Geistlose Bezeichnungen bestimmen unser Leben, sei es in der Kaufhalle, der Medizin und auch in der Politik. Ich muss immer an den Spruch denken: "Stirbt die Sprache, stirbt das Volk".
Unser Volk soll weiterleben. Danke an den SRK für die unermüdliche Arbeit.
Heiner Schleppers
 

Bearbeitet am 31. 10. 2020

6: E-Mail
25.10.2020, 17:06 Uhr
 
Lieber Herr Winkler,
vielen Dank für Ihren Beitrag, der von Ihrem Verantwortungsbewusstsein für den würdevollen Erhalt unserer Muttersprache zeugt.
Dazu einige wenige Anmerkungen aus meiner Sicht.
In den vergangenen 30 Jahren vollzogen sich folgende Enwicklungen:
1. Mit dem Beitritt der DDR zur ehemaligen BRD wurde die "ostdeutsche Sprache" systematisch ausgemerzt. Damit ist nicht die "Bonzensprache" gemeint, die sich hier nie durchgesetzt hatte!
2. Überflüssige Anglo-Amerikanismen überwucher(t)en unsere Muttersprache bis hin zur absoluten Lächerlichkeit. Leider floh das Volk ohne Not selbst aus seinem sprachlichen Kulturgut.
3. Die sogenannte "Rechtschreibreform" diente nicht der Sprachentwicklung, sondern einerseits dem Umsatz des Mannheimer Dudens und andererseits den Menschen, denen keine humanistische Schulbildung ermöglicht worden war.
4. Der Genderismus ist politisch verordnete Sprachdiktatur ohnegleichen. Er verschleiert die unzureichenden Aktivitäten für wahre Frauen-Gleichberechtigung und verschwendet stattdessen ungeheuere Steuermittel (z.B. fünf Mrd. € im laufenden Jahr, allein in Sachsen-Anhalt).

Hierzu gäbe es noch viel mehr zu sagen, es soll aber bei diesem Denkanstoß für alle Leser bleiben. Bitte denken Sie alle mit!
 

Bearbeitet am 27. 10. 2020

5: E-Mail
18.10.2020, 19:00 Uhr
 
Immer häufiger stelle ich mir die Frage, ist unsere Sprache überhaupt noch zu retten? Sind Sprachretter nicht letztlich die modernen Don Quichottes?
Meine Betrachtung wurde jüngst durch einen Artikel in der „Sächsischen“ angeregt, wo es um spät sprechende Kleinkinder ging. Zu diesem Thema haben zwei deutsche Sprachpädagoginnen aus Köln einen Ratgeber geschrieben, dem sie bezeichnenderweise den kernigen Buchtitel „Late Talkers“ gaben. Ich meine, es ging zunächst um das Sprechen, warum dann der Titel in Englisch?
Nach einiger Überlegung hatte ich wohl die beiden Autorinnen verstanden. Wer würde wohl ein Buch mit der Überschrift „Spät sprechende, kindliche Personinnen und/oder Personen und andere Personen“ lesen? Wobei der Zusatz „andere Personen“ aus rassistisch diskriminierenden Gründen auf keinen Fall fehlen darf.
Die Sache scheint klar, nicht nur diese Sprachpanscherei mit den Anglizismen zerstört unsere Muttersprache, sondern viel stärker noch das politisch hoch gestellte Genderdeutsch. Dabei ist wohl das Gendern extra dazu erfunden worden, um den heutzutage zahlreichen Geschlechtern die politische Gleichstellung zuzusichern. Ich selbst bin der Auffassung, dass dieses Unterfangen überhaupt nicht möglich ist. Allein die sprachliche Umsetzung bei der Reihenfolge der zu berücksichtigen Geschlechtsgruppen kann auf eine Rangfolge und damit auch Wertung, niemals verzichten. Wer zuerst genannt wird, dominiert automatisch die Nachfolgenden. Was ist das für ein Unsinn gegenüber unserem traditionellen Sprachgebrauch?
Die ganze Sache ist dabei überhaupt nicht lustig, wenn man bemerkt, wie weit das fatale Genderdeutsch schon in unseren Alltag vorgedrungen ist, dass beispielsweise staatliche Einrichtungen aller Art ihre zahlreichen Dokumente neu drucken, um dieser eigentlich verlogenen Gleichberechtigung der Geschlechter hinreichend Genüge zu tun.
Als Normalbürger sollte man sich wirklich auch mal die politischen Parteien ansehen, die auf den Zug der Vergewaltigung unserer Muttersprache aufgesprungen sind und unser höchstes Kulturgut vernichten. Wir werden wohl zunehmend die Reste der deutschen Sprache dem Englischen preisgeben, in der Hoffnung, dass die Angelsachsen ihre traditionelle Sprache auf keinen Fall aufgeben und sich nicht wie die Deutschen derart verbiegen.
Ich bin persönlich überhaupt kein Freund von Denglisch, aber vor diesem Genderdeutsch würde ich vielleicht sogar dem Englischen als Amtssprache in Deutschland eher zustimmen.
Nun ja, meine Gedanken zur Entwicklung unserer Sprache sind vielleicht etwas zu pessimistisch und trotzdem, liebe Sprachretter, setze ich auf Euch. Tut etwas, möchte ich zurufen, es ist höchste Zeit und die Chancen sind noch gut. Immerhin begreifen die meisten Menschen in unserem Lande, dass man die Gleichberechtigung der Geschlechter nur mit der materiellen Anerkennung ihrer tatsächlichen, gesellschaftlichen Leistungen erreicht und nicht mit Auswüchsen unserer Muttersprache.

Mit noch hoffnungsvollen Grüßen
S. Winkler
 

Bearbeitet am 19. 10. 2020

4: E-Mail
05.09.2020, 22:21 Uhr
 
Lieber Albrecht Balzer,

großes Dankeschön für Deinen Beitrag in den Wiener Sprachblättern (Menüpunkt Presse). Du hast die Sprachentwicklung in unserem Lande und Deine persönlichen Erkenntnisse bzw. Einflussnahmen eindrucksvoll geschildert. Toll, dass Du Dich dabei auch zu unserem Häuflein der 20 SRK-Aufrechten bekennst und somit unseren Ruf in die "weite Welt" hinausträgst. So ein Pressebericht ist natürlich noch mehr wert als Deine so schon lobenswerte engagierte Vortragstätigkeit vor unserer interessierten und wissbegierigen Truppe (nebst Gästen).
Solltest Du von Leserstimmen Kenntnis bekommen, lass uns das bitte wissen.

Mit hocherfreuten Grüßen
Diethold Tietz
 
3: E-Mail
09.06.2020, 08:46 Uhr
 
Guten Morgen,
liebe Gleichgesinnte,
in der letzten Zeit habe ich eine erschreckende Entwicklung feststellen müssen. Mein Erstgeborener(16) verfällt immer mehr dem von mir verachteten deutschen Sprachverfall. Er zwitschert auf der Plattform "Twitter" hauptsächlich mit nicht-deutschen Wortgebilden und sein Sprachstil wird immer "alternativer". Ich als stolzer Bürger möchte diese Entwicklung stoppen! Auch wenn mein Sohn darunter leidet, ich möchte ihn nicht an die mit Anglizismen verseuchte Sprachkultur verlieren!
Nach Hilfe fragend
Ulf Günther
 

Kommentar:
Werter Herr Günther, entschuldigen Sie bitte, dass wir Ihren Beitrag von Schreibfehlern und Beleidigungen befreiten.

Bearbeitet am 09. 06. 2020

2: E-Mail
14.05.2020, 09:08 Uhr
 
Lieber Rudi,
eigentlich hatte ich gehofft, dass wir uns im Mai bei dem Klubabend einmal wiedersehen. Die Seite hast Du hervorragend gestaltet und ich hoffe, dass viele sie besuchen.
Bleib gesund
Gaby
 
1: E-Mail
30.04.2020, 13:47 Uhr
 
Ich erlaube mir, hier recht herzlich alle Gäste von sprachrettungsklub.de auf der neugestalteten Seite zu begrüßen.
Ich danke allen Mitarbeitern vom Förderverein für regionale Entwicklung e.V., insbesondere Frau Julia Kasten, die mich eifrig bei der Neueinrichtung begleitet haben.
 

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