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Wider die gottlosen deutschen Säue, die da in fremden Zungen grunzen - von Dr. Albrecht Balzer – Zittau

Diese Schrift ist in gutem alten Deutsch verfasset, herzhaft und offen, auf dass sich die dengeländischen Narren und Bösewichter mögen darüber grämen und zu Tode fressen. Denn so spricht der Herr: Du sollst in deinem Lande mit deinesgleichen die Sprache des gemeinen Mannes reden, der deines Stammes ist, und nicht Mund und Zunge widerlich verrenken und fremde Laute grunzen wie eine übel-riechende Sau. Ist der Text, den Du verfasset hast, gut deutsch gerichtet, kann ein jeglicher in unserem Vaterland 3 oder 4 Blätter lesen, stößet nicht einmal an, wird nicht gewahr, welche dengeländischen und Max-Donaldischen Klötzer voller „cool events“, „ top highlights“ und „cheeseburgers“ da gelegen waren – bevor Du sie aus dem Weg geräumet. Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist.

 

So verstehet denn und merket: Wer da will gut und klar Deutsch reden, muss nicht die dengeländischen Schwätzer und Teufelsapostel in unserem Lande fragen, sondern die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gasse und den gemeinen Mann auf dem Markt und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und danach die Sprache bilden. So verstehen sie es denn und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet. Und darüber sollen alle dengeländischen Esel toll und töricht werden.

 

Lasset mich nunmehr ein Beispiel geben: Wenn einer eine Reise tut und alles gleich am Anfang bezahlet, so soll er sagen: „Alles eingeschlossen“ oder „alles inklusiv“, denn, siehe, wir haben genug lateinische Wörter von alters her in unserer Sprache. Aber das Maul verzerren und „all inclusive“ zischen und herausquetschen, wie es die tun, die jenseits des großen Meeres oder der großen nördlichen See wohnen, - das ist dumm und töricht, denn es ist nicht unsere Sprache, sondern eitel dengeländisch Geschwätz und voll Arglist. Wenn diese Esel sagen, es sei gut Deutsch und für jedermann ganz natürlich, so ist´s erstunken und erlogen, und Gott geb´, dass ihnen die Zunge im Maul verfaule!

 

Und weiter: Ist der, mit dem Du sprichst, fremden Stammes und kann unsere Sprache weder reden noch verstehn, so sollst auch Du in fremder Zunge zu ihm reden, auf dass er es begreifet und merket Deiner Worte Sinn. So Du aber der fremden Zunge nicht mächtig bist, so gehe denn hin und suche einen Dolmet-scher und bitte ihn, dass er Dir helfe. Denn es ist der Sinn der Sprache, dass die Menschen einander verstehen.

Drum soll niemand prahlen und protzen in fremden Zungen, wenn er mit seinesgleichen spricht. Die dengeländischen Rottengeister aber sind wie Schmeißfliegen und spreizen sich wie die Pfauen, verhöhnen die Gebote Gottes. Ich aber sage Euch: Wenn Ihr üblen Marktschreier hier in unserem Land weiter wie die Schweine dengeländisch rülpset und furzet, so sollt Ihr bestraft werden und ausgerottet wie wildes Unkraut auf dem Felde.

 

Dieses Otterngezücht, diese Antichristen und Max-Donaldischen Esel, donnern von den Kanzeln ihrer Amtsstuben und schreiben so widerliche, unnatürliche Wörter in ihre Schriften, die niemand recht begreifen kann und die engeländischen Leute auch nicht, so wahr mir Gott helfe. Denn die Werbung für allerlei nutzlose Güter ist ihr Kampfplatz, auf dem sie umherstapfen. Aber alles, was sie tun, ist eitel und unnütz und in den Wind gesprochen. Sie sagen „happy Sonntag“, „Currant-Geschmack“ und „For Kernkraftgegner only“. Wer kann das verstehen? Kein rechter Deutscher und auch die jenseits des großen Wassers nicht. Denn es ist ein wüstes Gemisch und Geplärr, halb Deutsch und halb Engeländisch und also weder Fisch noch Fleisch. An solcher Speise kann sich ein jeglicher nur den Magen verderben und muss kotzen und sie wieder ausspeien mit viel Schmerz und großer Not.

 

Höret nun weiter: Die dengeländischen Speichellecker haben drei Mauern um sich gezogen - mit denen wollen sie sich schützen und rechtfertigen für alles, was sie tun wider menschliches Recht, wider die Vernunft und wider die natürliche göttliche Ordnung. Zum ersten gäbe es nur eine wichtige Sprache in der großen weiten Welt und das sei die engeländische oder amerikanische. Zum zweiten erklären diese Buben und Erzsäue, alle anderen Sprachen, zumal unser liebes Deutsch, seien altmodisch, umständlich, zu lang und also völlig unnütz. Und zum dritten, dass sich eine jegliche Sprache natürlich entwickeln und verändern muss.

 

Alldieweil aber Deutsch dumm und töricht sei und für die große Globalisierung untauglich, müssten wir immer mehr engeländische Wörter schlucken, so lange, bis wir selbst Engeländisch reden und nicht mehr unsere Muttersprache. So haben also diese Erz-Globalisierer, verstockten Bösewichter und blöden Hammel laut gefurzet und gedonnert, aber ich will fürwahr noch viel lauter dagegen donnern, ihnen kein Wort stehen lassen und all ihre Mauern darniederreißen mit den Trompeten von Jericho. Es ist wahr, dass Adam und Eva nur eine Sprache hatten, aber sie redeten fürwahr kein Engeländisch vor Zeiten im Paradiese. Nach dem Turmbau zu Babel aber hat Gott die Menschen verwirret und viele verschiedene Zungen geschaffen.

 

Daraus ist nun geworden das natürliche Recht eines jeglichen, die Sprache seines Vaters und seiner Mutter zu reden. Wo stehet geschrieben, dass die Sprache einer Nation besser sei denn die einer anderen? Ich kann alle Dinge in unserer Sprache sagen und benennen, gleich wie es die Franzosen, Italiener, Engeländer und Wenden auch können, und eine jegliche Sprache hat ihren eigenen Wert, ihre eigene Melodie, ihre eigene Schönheit, Form und Gestalt. Lasset mich nunmehr zwei Beispiele geben und damit die Mauern der Max- Donaldischen Klugscheißer bis auf den Grund zerstören: Wie Ihr alle wisset, habe ich dazumal als Junker Jörg auf der Wartburg eifrig die Heilige Schrift verdolmetscht, fand daselbst das feine Sprüchlein „Ex abundantia cordis os loquitur “, hatte damit fürwahr manche Müh und Pein. Die Papst-Esel haben übersetzet: „Aus dem Überfluss des Herzens redet der Mund“. Wer aber verstehet solches? So habe ich es denn noch länger verdolmetscht und geschrieben: „Wem das Herz voll ist, dem gehet der Mund über.“ Nunmehr kann es ein jeglicher verstehen und ich frage Euch: Ist es ein Schaden, dass ich noch zwei Wörter mehr gebrauchet habe und es damit klar gemacht für jedermann? Ist das umständlich und überflüssig geredet? Nehmen wir nun das Engeländische herzu, von dem diese Nachäffer sagen, es sei kurz, einfach und klar: „I´m really fed up with this.“

 

So ein Deutscher das in den Mund nimmt, kauet er mühselig an den Vocales herum und dann bleibet er am ersten „th“ hängen und beißet sich beim zweiten förmlich die Zunge ab, lispelt und zischet daher, dass man vermeint, es sei eine giftige Natter ins Zimmer gekommen. Sollte er nicht lieber gut Deutsch reden und sagen: „Ich habe wirklich die Schnauze voll davon“? Denn siehe, das verstehet ein jeder und jedes Wort fließet ganz natürlich wie ein Bächlein über die Wiesen. Und wenn man die Wörter nun zählet, zeigt es sich, dass es die gleiche Zahl ist, im Engeländischen wie im Deutschen, und ich frage Euch wiederum: Ist unser gutes Deutsch altmodisch, unnütz oder zu lang? Wenn aber ein Mann aus Engeland diese beiden Sätze spricht, so kommt die eigene Sprache gewisslich klar heraus, aber beim Deutschen holpert und stolpert er, dass es ein Graus ist.

 

So kann man sehen, dass eine jegliche Sprache der am besten spricht, der sie schon in der Wiege gelernet hat und nun ein Meister darin ist. Also ist Deutsch die beste Sprache in Deutschland und wir sind im Deutschen Meister, gleichwie die Engeländischen die Meister in Engeland sind. Keine der vielen Zungen auf der Welt aber ist unnütz, denn sie ist ein Merkmal, durch das sich die Völker mögen wiedererkennen und voneinander unterscheiden.

 

Sollen wir alle auf dieser Welt jetzt nur noch Dengeländisch plappern und stammeln und das Erbe unserer Vorväter in den Schmutz treten und zu Boden stampfen? So wir nur noch in den Zungen der Engeländer und Amerikaner miteinander reden, geben wir aller Welt kund und zu wissen, dass wir keine eigene Nation mehr sind, sondern eitel Narren und Sklaven der mächtigen Herren jenseits der nördlichen See und des großen Meeres.

 

Ich aber frage Euch: Wollet Ihr wirklich Sklaven sein und nichts anderes fressen denn das üble Teufelszeug von Max Donald, der da gekommen ist über den großen Teich, auf dass Ihr dick und fett werdet und Euch im eigenen Kot und Unflat wälzet wie die Mastsäue? Wollet Ihr unser deutsches Wesen weiter quälen und martern und der engeländischen und amerikanischen Tyrannei des Geistes neue Kraft zuführen? Nein, sage ich, und nochmals nein! So gehet denn hin, liebe Freunde, und trinket gut Torgauisch Weißbier und gut Wittenbergisch Braunbier oder rheinischen Wein und esset westfälischen Schinken und labet Euch damit, auf dass es Euch wohl ergehe und Ihr lange lebet auf Erden!

 

 

Und weiter: Tuet in deutschen Landen das Maul auf und nennet ein jegliches Ding beim wahren deutschen Namen und kämpfet gegen die rasenden Hunde, die da nicht brünstig sind im Geiste, sondern brünstig in Geilheit, Faulheit und Müßiggang , geifern wider die schlichte deutsche Rede, wollen alles ins Dengeländische verzerren und verstümmeln. Sehr gerne wollte ich, dass jedes Buch hierzulande klare deutsche Wörter und einen klaren deutschen Titel hätte, auf dass die falschen Propheten vor Wut platzen. Eine dengeländische Druckerei oder Schreibstube aber – das ist fürwahr ein Hurenhaus über alle Hurenhäuser. Sollen wir etwa diese Huren und Buben noch mästen? Das reimet sich zusammen wie Himmel und Hölle, Tag und Nacht.

 

Niemand soll dengeländisch Gift schlucken, denn es kommt von der Hure Babylon, die da tobet und wütet und über all die schönen Blumen in ganz Europa ihre stinkende Jauche gießet und alles zu verwirren gedenket mit ihrer Einheitssoße, die wahrlich in der Hölle gebrauet ist. Weiter: Wozu ist das Volk nütze in Deutschland, das da heißet commercial and promotion experts, auf gut Deutsch Werber und Marktschreier? Diese tollen und vollen Narren kriechen überall herum wie nutzloses Gewürm, verschlingen unser gutes Geld und tun alles in den dengeländischen Sack, der ohne Boden ist. O Herr, beschütze uns vor diesen Seelenverkäufern, vor diesen reißenden Wölfen im Schafspelz. Was sie „cheap shopping“ nennen, ist gut und billig, aber nur für sie und ihren unersättlichen Wanst. Diesen bösen Schlangen ist es nur um den eigenen Mammon und Wucherpfennig zu tun und um nichts anderes. Sie aber werden sich in den Fallstricken fangen, die sie selbst ausgeleget haben.

 

So Ihr, meine Brüder und Schwestern, in deutschen Landen einen Händler oder Kaufmann findet, der alles, was er hat, in gleißnerischen dengeländischen Worten anpreiset und nicht in der Sprache des gemeinen Mannes, dem sollt Ihr nichts abkaufen. Er möge in fremden Zungen weiter jämmerlich dahin-schlappern und hernach verhungern und verdursten wie eine nichtsnutzige Ratte im Käfig. Wenn Ihr ihn aber nur mit Worten scheltet und doch sein Zeug kaufet, so nützet Euer Geschrei nicht viel, sondern ist fürwahr nur ein Pissen gegen den Wind. Diese dengeländischen Ablasshändler, Wucherer und Krämer aber sind krätzig und räudig und ihre Sprache ist so widerlich wie der Geruch aus ihrem Maul. Ihr Elenden, trollet Euch beizeiten und kriechet in Eure Löcher, denn wir wissen allzumal, wie übel Ihr´s treibet.

 

Ihr aber, liebe Brüder und Freunde, haltet Euch fern von diesem Geschmeiß. Denn siehe: Niemand hat die Macht, rechte deutsche Sprache zu verbieten, ebenso wenig wie er Macht hat zu verbieten Essen, Trinken, Schlafen oder den natürlichen Ausgang. So lasset denn der Natur ihren Gang, denn es ist so bestimmet, dass Ihr müsset Deutsch miteinander reden, auch gut deutsch des Tages Arbeit tun, fressen, saufen, furzen, scheißen, pissen und des Abends gemeinsam zu Bette gehn. In Freuden dürfet Ihr beieinander liegen, ihr seiet Mann oder Weib, aber Ihr sollt niemals Hurerei treiben, weder mit einem fremden Mann noch Weib und auch nicht mit einer fremden Sprache. So aber Mannsleut und Weibsleut einträchtig das ehelich Lager teilen und sind geworden ein Fleisch, haben aber gleiches Recht und gleiche Pflicht, möge niemand das „gender mainstreaming“ nennen, denn dies ist dengeländisch gerülpset und fürwahr kein einziger in unserem Vaterland kann das recht verstehen und begreifen.

 

Wahrlich, ich sage Euch: Ihr sollt fröhlich miteinander sein und frei vor Gott und den Menschen und so leben und reden, wie es Vater und Mutter tun. Wer aber die süßen Laute der Mutter schmählich verspottet und verachtet und wie ein garstiger Affe aus dem Mohrenland nur noch Dengeländisch schwätzet, säuselt, stammelt und nachplappert, eine solche widerborstige, gottlose und teuflische Sau soll verflucht sein und auf ewig in der Hölle schmoren.

 

AMEN!

gegeben zu Zittau im Lausitzer Land am 28. Augusto im Jahre des Herrn 2004

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